Eingeimpft – Familie mit Nebenwirkungen

DE 2017 | 95’ | David Sieveking

Ein Kind kommt zur Welt. Die glücklichen Eltern, Jessica und David, begrüßen ihre Tochter Zaria mit liebevoller Zuwendung und sie entwickelt sich prächtig. Doch schon nach wenigen Wochen wird die familiäre Idylle gestört: Das vollkommen gesunde kleine Mädchen soll geimpft werden und zwar gleich gegen acht verschiedene Krankheiten. Jessica ist aufgrund ihrer schlechten Erfahrung mit dem Impfen dagegen. Sie hat Angst vor Nebenwirkungen oder gar einem Impfschaden, während David sich viel mehr Sorgen um die drohenden Krankheiten macht, auch wenn die meisten gefährlichen Seuchen bei uns mittlerweile ausgerottet sind.

Jessicas Unbehagen bringt David dazu, sich intensiv mit etwas zu beschäftigen, das für ihn nie ein Thema war: Impfen hielt er immer für so selbstverständlich wie Zähneputzen. Um den Familienfrieden zu wahren beschließt er, das Problem auf professionelle Weise anzugehen: Er hat jetzt das Thema für seinen neuen Film und seine Recherchen zeigen bald, dass Jessicas Bauchgefühl nicht aus der Luft gegriffen ist. Die Frage „Impfen ja oder nein? Wann und was?“ ist ein Dauerbrenner für Eltern auf Spielplätzen, Partys und in den Kitas. Aber auch unter renommierten Wissenschaftlern gibt es eine kontroverse Debatte, wie David bald feststellen muss. Während die kleine Zaria wächst und gedeiht, startet David seine investigative Recherche, die ihn um die halbe Welt führt und mit Forschern, Betroffenen und Ärzten zusammenbringt. Doch schon bald erkennt er, wie wichtig es ist, sich bald zu entscheiden, denn in der Berliner Nachbarschaft brechen die Masern aus, und Jessica ist wieder schwanger.

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Credits:

  • Regie und Drehbuch: David Sieveking
  • Produktion: Martin Heisler (Flare Film), Carl-Ludwig Retinger (Lichtblick Film)
  • Kamera: Adrian Stähli, Kaspar Köpke
  • Schnitt: Catrin Vogt, Mirja Gerle
  • Musik: Jessica de Rooij

Technische Daten:

  • Länge: 95 min.
  • Sprachfassung: OV (Deutsch, Englisch) mit Deutschen Untertiteln
  • Vorführformat: DCP
  • Bildformat: 16:9 (1:1,85)
  • Tonformat: 5.1 Digital

David Sieveking

David Sieveking wurde 1977 in Friedberg/Hessen geboren und wuchs in Bad Homburg in der Nähe von Frankfurt am Main auf. Während seines Regiestudiums (2000 bis 2007) an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb), arbeitete David Sieveking als Cutter, Regieassistent und Darsteller für Kino- und TV-Produktionen und realisierte diverse Filmprojekte.

2003 nahm er am Talent-Campus der Berlinale teil, 2005 erhielt sein Kurzspielfilm DIE AMERIKANISCHE BOTSCHAFT in Deutschland drei Nachwuchspreise und wurde zum Festival de Cannes eingeladen. Sein Abschlussfilm SENEGALLEMAND wurde 2007 beim Filmfest München uraufgeführt.

2010 feierte sein viel beachtetes Kinodebüt DAVID WANTS TO FLY auf der Berlinale Premiere und gewann als „Bester Dokumentarfilm“ den renommierten Hessischen Filmpreis.

2013 erschien David Sievekings zweiter Kinofilm VERGISS MEIN NICHT, der sich um das Leben seiner demenzerkrankten Mutter dreht und beim Festival del Film Locarno den Hauptpreis der Semaine de la critique gewann. Darüber hinaus wurde VERGISS MEIN NICHT mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Preis des Goethe-Instituts beim DOK Leipzig Filmfestival und dem Hessischen Filmpreis, und für den Deutschen Filmpreis nominiert.

VERGISS MEIN NICHT war 2013 der meistgesehene deutsche Dokumentarfilm im Kino und David Sievekings gleichnamiges Buch, das den Film inhaltlich ergänzt, wurde ein Sachbuch-Bestseller, das in mehrere Sprachen übersetzt wurde.

2013 erhielt David Sieveking den Förderpreis für junges Kino der DEFA-Stiftung und verbrachte 2014 ein Künstlerstipendium der Villa Aurora in Los Angeles.

Mit EINGEIMPFT legt David Sieveking seinen dritten abendfüllenden Kino-Dokumentarfilm vor, zu dem ebenfalls ein Sachbuch erscheint.

  • Filmographie:
    • 2017 | EINGEIMPFT
    • 2012 | VERGISS MEIN NICHT
    • 2010 | DAVID WANTS TO FLY
    • 2007 | SENEGALLEMAND

Pressedownloads:

Presseheft

Pressestimmen:

„Sievekings Art ist weder populistisch noch naiv, weder skandalisierend noch verharmlosend. Ein einfach ehrlicher und sehr sympathischer Film.“ Christoph Petersen, Filmstarts.de

„Eingeimpft“ nimmt Ängste und Sorgen von Eltern ernst, die vor der Impf-Entscheidung stehen und liefert Anstöße für einen konstruktiven Umgang mit dem komplexen Thema, statt einer vorgefertigten Antwort. Laura Einsiedler, kinderzeit-bremen.de

Der Dokumentarfilm wird die Diskussion zum Thema neu entfachen.” Health & Care

„Die Doku/ Komödie in der seine gesamte  Familie “mitspielt, liefert auf eine spielerisch unterhaltsame Art, wertvollen Sachinformationen und interessanten wissenschaftlichen/statistischen Erkenntnissen, die  eigentlich bahnbrechend und nobelpreisverdächtig sind.” Zabaiones, Koeln-kultur-kolumne.de

Gerne können Sie den Film auch für Schul- & Sondervorstellungen buchen.

Schulvorstellungen:
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Sondervorstellungen:
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